Wandel in Wuppertal erleben

Ein Bildungsparcours durch Wuppertals Transformationsorte

Austausch stärkt: Aufbruch am Arrenberg

Die Pionier:innen der Wuppertaler Ernährungswende von unten unterstützen sich gegenseitig

Die Ergebnisse aus dem Workshop am Arrenberg führe ich in der nächsten Zeit hier weiter aus. Im Folgenden kommen zunächst die Fotos aus dem Treffen, um erste atmosphärische Eindrücke zu vermitteln.

Als engagierter Arrenberger und Wuppertaler Ratsmitglied stellt Uli Christenn den Teilnehmenden des Workshops die Aktivitäten des Vereins Aufbruch am Arrenberg e.V. vor

Foto: Salissou Oumarou

Beim Austausch über die Arrenberger Projekte der Ernährungswende

Foto: Salissou Oumarou

Die Perspektiven der lokalen Ernährungswende wurden ausgeleuchtet

Foto: Salissou Oumarou

Uli Christenn zeigt Nadia Kömmerling und Holger Kreft Salatköpfe, die aus der Hydroponic-Anlage stammen

Foto: Salissou Oumarou

Einige Ergebnisse aus dem Workshop in Stichworten, weitere folgen in der nächsten Zeit

Foto: Holger Kreft

Ausblick auf einen möglichen Folgeworkshop:

Es wird u.a. um sinnvolle Anforderungen an ‚gutes‘ Essen gehen – wenn wir ‚gut‘ in einem umfassenden, ganzheitlichen Sinn verstehen wollen. Und wie können wir vor Ort mit unseren Graswurzelprojekten weiterhin und verstärkt an ihrer Erfüllung arbeiten?

Häufiger genannt werden diese Anforderungen: (1) Gutes Essen soll unsere Gesundheit fördern. (2) Es soll soziale Mindeststandards erfüllen. (3) Es soll unsere Naturgüter schonen. (4) Es soll das Tierwohl achten.

Selten genannt werden diese weiteren Anforderungen an unsere Lebensmittel: (5) Sie sollen gut schmecken. (6) Sie sollen erschwinglich sein.

Und nur sehr wenige Menschen nennen in diesem Zusammenhang ganz ausdrücklich die Strukturen, mit denen unsere Lebensmittel hergestellt werden: (7) Sie sollen mit ökonomisch resilienten Strukturen erstellt werden. Aus meiner Sicht sollten wir uns fragen: Wie zukunftsfähig, anpassungsfähig bzw. überlebensstark sind diese Strukturen? Werden bspw. unsere Lebensmittel von global arbeitenden Großkonzernen hergestellt, die ihre Angebotsmacht zum Nachteil von Mitwelt und Mitmenschen und vorrangig zum Vorteil ihrer Manager:innen – und mehr noch: ihrer Anteilseigner:innen nutzen können?

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Thema von Anders Norén